Die Benutzungsteuerung sowie einige Details variieren nach Anbieter, gemeinsam haben sie jedenfalls alle die folgenden Funktionen: 

 

Einzelraumregelung

Mit einem Smart Home geht die Heizungssteuerung vollautomatisch und sogar für alle Räume separat, indem man das Feature der Einzelraumregelung nutzt. Man kann damit: 

  • für jeden Raum die optimale Wohlfühltemperatur definieren
  • das System immer mit Temperaturfühlern über die aktuelle Wärme informieren

Auch unterwegs kann man die Temperatur via Smartphone oder Tablet regeln. An- und Ausschalten, sowie Temperaturanpassungen sind möglich. Ein Beispiel: wählt man für sein Wohnzimmer beispielsweise 23 Grad Celsius, sorgt das Smart Home für genau diese konstante Raumtemperatur. Dabei wird nur die tatsächlich benötigte Heizenergie verwendet. 


Heizen nach Zeit

Heizen ist natürlich nur sinnvoll, wenn sich auch Menschen zuhause aufhalten, die diese Leistung auch nutzen können. Ein smartes Heizsystem weiß, wann das der Fall ist: 

  • Man kann seine individuellen Heizzeiten einstellen.
  • Die Steuerung lernt praktisch den perfekten Zeitpunkt, um zu heizen. So wird das gewünschte Raumklima pünktlich erreicht, nämlich, wenn man auch wirklich zuhause ist.

Genial: hier wird sogar auf jeden Raum und dessen spezifische Eigenschaften eingegangen - jedes Zimmer ist ja anders, etwa ein Raum mit Außenwänden vs. Innenliegende Zimmer.

  • Stand-By-Modus: mit nur einem Klick kann die Leistung in allen Räumen vollautomatisch heruntergeregelt werden. So macht man sich auch im Urlaub keine Sorgen.

Maximale Flexibilität: manchmal ändert sich das Leben - toll also, dass ein Smart Home flexibel ist - der Fernzugriff macht geänderte Pläne oder spontane Wochenendausflüge kosten- und sorgenfrei möglich. 


Ökologische Wärmequellen

Gerade heutzutage ist unsere ökologische Verantwortung besonders wichtig. Um die natürliche Energiekraft der Sonne zu nutzen, geht das Smart Home folgendermaßen vor: 

  • Rollläden, Jalousien und Storen werden automatisch geöffnet.
  • Die Sonneneinstrahlung produziert zusätzliche Wärme - diese wird von den Temperaturfühlern registriert und dann an die Heizleistung angepasst.

Beispiel: Die Wunschtemperatur in der Küche beträgt 22 Grad Celsius, wird aber gerade nicht erreicht. Draußen scheint die Sonne, also werden konsequenterweise einfach die Jalousien automatisch hochgefahren. Umgekehrt werden nachts die Außenbeschatter dann einfach geschlossen, damit die Wärme im Raum bleiben kann - richtig smart.


Extra-Features 

  • Sehr praktisch sind auch etwa Wetter-Prognosen, die über die Internetverknüpfung möglich werden. Die erlauben es dem System dann, nicht nur die aktuelle, sondern auch die zukünftige Außentemperatur zu bestimmen - so funktionieren die Regulierungsmaßnahmen noch besser.
  • Eine weitere gute Idee ist die Informationsermittlung über den Energieverbrauch- und Ertrag im Haushalt. So behält man den Überblick - und spart nebenbei besser.
  • Es können sogar Wohnungen ohne eigenen Heizkessel beheizt werden.

 

Mit dem Smart Home Heizkosten sparen

Ein großer Mehrwert am Heizen im Smart Home ist also zum einen die digitale und individuelle Steuerung. Heizen stellt im Normalfall einen großen Kostenfaktor dar und wird gerade deshalb besonders bedacht eingesetzt. Leider ist es oft sehr schwierig, die Heizung optimal ökonomisch anzupassen. Müheselige Einstellungen an Thermostaten und beschränkte Programmierungsmöglichkeiten lassen oft nur ein einziges Modell für fixe Heizperioden zu.

Das Smart Home wiederum füllt genau diese Lücke im alten System aus - jeder Raum kann hier bequem und nach Bedarf durch die Einzelraumregelung an seine Wärmeanforderungen angepasst werden. Dadurch vermeidet man kostspielige und unangenehme Temperaturschwankungen - eine punktgenaue Wohlfühltemperatur kann ermittelt werden. Es wird also auch keine Energie durch Überheizen verschwendet, wie so oft bei traditionellen Heizsystemen. Die tendieren sehr häufig zu unregelmäßigen Änderungen der Temperatur. Großes Plus also für das Smart Home.

Außerdem hat nicht jeder einen geregelten Tagesrhythmus - Pläne ändern sich und die Spontanität im Leben kann so ein wenig erhalten bleiben. Auch hier punktet das Smart Home mit seiner automatischen Zeitregelung, auch von unterwegs. Indem man zu den richtigen Zeiten auch die richtige Raumtemperatur erreicht, spart man unnötige Heizenergie. Idealerweise sollte nämlich auch jemand da sein, um die Wärme zu genießen.

Die Nutzung von ökologischen Wärmequellen ist aufgrund der Nachhaltigkeit der Energieverwendung ebenfalls ein Kostenvorteil. Wenn die Sonne scheint, kann der Verbrauch der Heizung durch deren Unterstützung zurückgedreht werden.

Der letzte Sparfaktor sind die Informationen über den Energieverbrauch, beziehungsweise über den Energieertrag. Über den PC kann man sich alle relevanten Daten darüber holen - und mit den gewonnenen Ergebnissen wird eine Optimierung der Wirtschaftlichkeit noch viel einfacher.

Das Smart Home geht optimal und genau auf die individuellen Heizbedürfnisse eines Haushalts ein. Durch das intelligente System kann auf passgenaue Temperaturwünsche eingegangen werden und gleichzeitig geschieht auch eine Anpassung an aktuelle und zukünftige Wärmesituationen. Praktische Features machen den Alltag auch unterwegs unkomplizierter und flexibler. Mit einem Smart Home spart man sich garantiert Nerven und Heizkosten.