Das Wasser unter uns.

Tiefe Brunnen muss man graben, wenn man klares Wasser will. Warum das Sprichwort stimmt, erklärt die Hydrogeologie. Griechisch für „die Wissenschaft vom Wasser“, beschäftigt sie sich ganz konkret mit allem was unterhalb der Erdoberfläche ebenso fließt. In den ersten zwei Kilometern der Erdkruste sind das allein schon unvorstellbare 22,6 Millionen Kubikmeter Wasser. Wie das Wasser da hinkommt? Auf allen erdenklichen Wegen: Durch versickerndes Regenwasser oder die unterirdische „Migration“ von Flüssen und Seen. Die geologische Struktur des Erdmantels ist nämlich heterogen, also ungleichmäßig und porös. Durch lockere Sand- und Gesteinsschichten kann sich das Wasser im Untergrund so fast ungestört bewegen. Der Erdmantel wird in der Tiefe aber immer dichter, wo das Wasser dann nicht mehr weiter versickern (bzw. „infiltrieren“) kann, bildet es eine Grundwasserader. Die Hydrogeologie spricht im Fachjargon von einem „Aquifer“ (lat. „Wasserträger“). Um diese unterirdischen Wasseradern anzuzapfen gräbt man seit Menschengedenken Brunnen. Die ersten solcher Ziehbrunnen datieren Archäologen im historischen Mittelmeerraum (heute Zypern, Israel) auf etwa 8000 v. Chr.

 

Grundwasserschutzgebiet.

Die Wasserwelt unter Tage ist komplex und eng mit der Oberwelt verwoben, denn unterirdisch schließt sich der große Wasserkreislauf der Erde. Zur allgemeinen Sicherheit wird darum auch das Wasser unter Tage vom Wasserrechtsgesetz geschützt (Stichwort Grundwasserschutzgebiet). Sinnvollerweise sind auch die Errichtung und der Betrieb einer Grundwasserwärmepumpe darum bewilligungspflichtig. Das technische Funktionsprinzip erklärt den Hintergrund der Regelung: Ein Entnahme- und ein zusätzlicher Sickerwasserbrunnen müssen angelegt werden. Diese erzeugen dann einen kleinen künstlichen Grundwasserkreislauf aus dem man wiederum die Wärmeenergie gewinnt. Die Tiefe des erwähnten wasserleitenden Aquifers bestimmt dabei auch die entsprechende Tiefe der Grabungs- oder Bohrarbeiten. Der rechts- und ortskundige Fachmann macht da natürlich Sinn, und Heliotherm punktet sogar doppelt: Einerseits, weil erstklassigste Energieausbeute beim Grundwasser auch die entsprechend beste Technologie voraussetzt, andererseits weil Heliotherm hier gleich drei verschiedene Lösungen zu bieten hat. Man lese und staune.

 

Die Dreifaltigkeit der Wärmepumpe.

Die Temperatur des Grundwassers liegt ab einer Tiefe von 20-30 Metern bei konstanten 10°C über dem Gefrierpunkt - das sogar unabhängig von Region, Tiefe und Jahreszeit! Darum lässt sich die in der Tiefe gespeicherte Energie so vortrefflich für die umweltfreundlichen Wärmepumpen von Heliotherm nutzen. Ganz so tief muss man im Fall Österreich allerdings gar nicht graben - hier steht das wertvolle Grundwasser oft schon wenige Meter unter der Erdoberfläche bereit. Oft ist auch die Qualität des Grundwassers für die Nutzung im Energiehaushalt ein wichtiger Faktor. Mit hochmodernen Edelstahl-Spiralwärmetauschern macht sich Heliotherm aber auch hier unabhängig - das Grundwasser kann auch bei minderer (Wasser-)Qualität genutzt werden. Der Nutzen liegt auf der Hand: Das Prinzip der Grundwasser-Wärmepumpe ist die effizienteste Energiequelle überhaupt, da das immer 10°C warme Wasser auch immer vorhanden ist. Kühlen, Heizen und Warmwasser - an die wunderbare Dreifaltigkeit der Wärmepumpe muss man nicht glauben. Sie überzeugt ganz von selbst.

 

Aus gutem Grund.

Eine Wärmepumpe aus dem Hause Heliotherm ist immer eine Entscheidung für die Zukunft: Umwelt, Kinder und Konto freuen sich. Umweltfreundlich sparen mit Qualität made in Austria: Heliotherm - Wärmepumpen halten nicht von ungefähr den Weltrekord in Sachen Effizienz und Leistung. Im Falle einer integrierbaren Photovoltaikanlage macht Heliotherm sogar (fast) unabhängig vom Stromnetz. Weil die flexiblen Wärmepumpen vom Marktführer dann auch noch heizen und kühlen können, sorgt Heliotherm im Haus über alle vier Jahreszeiten für beste Behaglichkeit. Automatisch, unkompliziert und unerschöpflich, mit Energie aus der Umwelt.