Pumpt eine Wärmepumpe Wärme? Und wenn ja, woher. Und wie funktioniert dieses Teil überhaupt. Magie? Mitnichten. Eine Wärmepumpe nutzt die Energie aus der Natur. Wie das geht? Heliotherm verwendet dafür die Wärme aus der Erde, dem Wasser und der Luft. Die dort von der Natur gespeicherte Energie wird mit Hilfe eines Kältemittels in den Kreislauf der Wärmepumpe aufgenommen. Das ist der erste Schritt und da fängt die Kunst der Ingenieurstechnik an.

 

Die Quadratur der Energie.

Die Technik einer Wärmepumpe gleicht der eines Kühlschranks. Nur eben andersrum. Kühlschränke mit Kompressionstechnik wie wir sie kennen, gibt es erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Zwar stellte Alexander Twinning schon 1834 einen marktreifen Kompressions-Kühlschrank vor, aber es dauerte Jahrzehnte bis die Technik so wirklich ausgereift war. Damals jedoch ein unglaublicher Fortschritt. Vor dieser Zeit transportierte man nämlich Eis aus den Bergen weite Strecken um die Speisen vermögender Menschen zu kühlen, andere buddelten ein tiefes Erdloch um Nahrungsmittel kühl zu lagern. 

Mit den Kühlschränken wurde es einfacher: Sie machen Lebensmittel einfach und kompakt kalt. Doch eigentlich können sie gar nicht kühlen. Aber wie funktionieren sie dann? Vielmehr wird Wärme nach draußen transportiert. Um dieses Prinzip zu verstehen, muss man wissen, dass Flüssigkeiten Wärme aus der Umgebung aufnehmen, wenn sie verdampfen. Verflüssigt sich der Dampf wieder, dann wird die Wärme wieder abgegeben. Dieses physikalische Prinzip nutzt der Kühlschrank. Er hat Rohre, in denen eine Flüssigkeit fließt. Sie nimmt Wärme aus dem Inneren des Kühlschranks auf und gibt sie nach draußen ab. Damit das funktioniert, braucht es eine Flüssigkeit, die schon bei ganz niedrigen Temperaturen verdampft.  Wenn dieses Kältemittel Wärme beim Verdampfen aufnimmt und sich später wieder verflüssigt, fließt es die ganze Zeit über in den Rohrleitungen des Kühlschranks. Die Wärme wird über die Rückseite des Kühlschranks abgegeben. Den Kühlschrank zu öffnen, um einen Raum abzukühlen, bringt folglich gar nichts. Dafür könnte man eine Wärmepumpe verwenden, die ähnlich wie ein Kühlschrank funktioniert: Sie transportiert die warme Luft nach außen. Somit wird der Raum kühl. Und umgekehrt, denn die Wärmepumpen von Heliotherm können einen Raum wärmen UND kühlen. Modulierende Wärmepumpen aus passen ihre Leistung nämlich automatisch an die Außentemperatur an. Fallen im Winter draußen die Temperaturen, steigert die Wärmepumpe ganz automatisch ihre Leistung und sorgt für ein angenehmes Wohnraumklima. Wer sich dann auch noch für ein Heliotherm-System wie z.B. die Comfort Compact entscheidet, das sowohl Heizen als auch Kühlen kann, hat auch bei schwülen Sommertagen an Mehrwert gewonnen. Dann funktioniert die Wärmepumpe von Heliotherm nämlich tatsächlich genau wie der Kühlschrank. Nur irgendwie cooler! 

 

High fidelity. 

Zurück zum Funktionsprinzip: Auch bei den Wärmepumpen bringt die Energie aus Wasser, Erde und Luft das Kältemittel schon bei sehr niedrigen Temperaturen zum Verdampfen. Aus dem Verdampfer zischt das Kältemittel - nun mehr in Form von Gas - in den nachgeschalteten Verdichter. Setzt man das Gas dort nämlich ordentlich unter Druck wird es erst so richtig heiß. Und jetzt wird es spannend: Das heiße Gas strömt nun nämlich in den Wärmetauscher, wo die gewonnene Umweltwärme dem Heizsystem zugeführt wird. Bei diesem Prozess verliert das Gas seine Energie, kühlt ab und wird wieder flüssig. Über ein Expansionsventil wird das Kühlmittel dann wieder in den Kühlkreislauf der Wärmepumpe aufgenommen, der umweltfreundliche Kreis schließt sich und beginnt von Neuem.

Die Energie, die die Wärmepumpe für diesen Kreislauf benötigt, lässt sich aus nachhaltigen Quellen beziehen. So kann man eine bestehende Photovoltaikanlage beispielsweise direkt in ein Heliotherm-System einbinden. Oder ganz einfach nachrüsten. Wer den Strom doch lieber vom Netz bezieht, der hat mit der Sensor-Technologie von Heliotherm einen Vorteil. Diese innovative Wärmepumpe bezieht die notwendige Energie nämlich genau dann, wenn sie gerade am erschwinglichsten ist. Und damit es am Schluss noch gesagt ist: Peripheriegeräte wie Kühlschränke und Kühltruhen lassen sich übrigens auch ganz bequem in ein Heliotherm- System integrieren. Die Wärmepumpe übernimmt dann einfach die optimale Energieverteilung im Haus. Und kühlt, wärmt und spart. Nonstop.