Ein Pionier ist jemand, der seiner Zeit mit gutem Beispiel vorangeht. Heliotherm ist so ein Pionier, denn wer auf innovative Wärmepumpentechnologie setzt, der setzt auf die Zukunft. Als europäischer Vorreiter und Marktführer auf dem Gebiet nachhaltiger Energietechnik, realisiert Heliotherm tagtäglich Zukunftskonzepte im privaten wie industriellen Sektor. Ein ganz besonders prestigeträchtiges solches Pionierprojekt wurde in Tirol geschaffen. Konkret im malerischen Alpbach, zwischen saftigen Almwiesen und traditionellen Holzhäusern unter anderem auch das „Europäische Forum Alpbach“ tagt. Eine richtungsweisende Veranstaltung für Interessierte aus Wirtschaft, Politik, Industrie und Bildung. Genauer: Ein Informationsportal und „Think-Tank“ für Zukunftspioniere und solche die es noch werden wollen. In jeder Hinsicht kommuniziert man hier also flächendeckend Nachhaltigkeit - und geht selbst mit bestem Beispiel voran: Green Meeting und Green Heating heißt die Devise. Zeitgemäße Diskussionskultur in einem nachhaltigen Umfeld.

 

Zukunft nach Maß.

Bei der baulichen Erweiterung 2016 wurden darum gleich drei (!) modulierende Erdwärmepumpen als hocheffizientes Kaskadensystem (Serienschaltung) verbaut. Das macht den Energiehaushalt besonders störungsunempfindlich und passt die Leistung dabei völlig automatisch an den aktuellen Leistungsbedarf an. Diese selbständige Modulation zwischen 35 und 270 kW Gesamtleistung ist beispiellos effizient und erhöht außerdem die Langlebigkeit der Anlage. Für die Spitzenlastabdeckung unterstützt das Heliotherm System außerdem eine gekoppelte Photovoltaikanlage und ein Pellets Ofen. 

 

Frequently Asked Questions: CCA.

So weit, so Zukunft. Bei allen technischen Daten, Fakten und Fachsimpeleien ist es aber wohl am eindrücklichsten, das Congress Centrum in Alpach einfach mal selbst zu Wort kommen zu lassen. Ein bisschen aus dem Energie-Nähkästchen plaudern sozusagen. Darum: Fünf Fragen an das CCA nach zwei Jahren mit Heliotherm. (Fragen Q, Antworten A)

 

Q: Wie würde man das nachhaltige Gesamtkonzept des CCA denn ganz allgemein zusammenfassen?

A: Das Alpbacher Green Meeting Konzept ist natürlich auf mehreren Säulen gegründet: Hohe Energieeffizienz, umfangreiche Maßnahmen im Bereich Beschaffung (Geräte mit geringem Energieverbrauch, Druckereien mit Umweltzeichen, etc.) und Entsorgung (Müllvermeidung und -recycling), saisonale und regionale Produkte beim Catering, Forcierung von öffentlicher Anreise der TeilnehmerInnen, sowie Green Event Management mit unseren Kunden (Empfehlungen, Erfahrungen und Beratung durch unser Team). Das alles natürlich unter strengen Kontrollen, externen Überprüfungen und regelmäßigen Zertifizierungen der gesetzten Maßnahmen (Österreichisches Umweltzeichen, Green Globe Zertifizierung, Klimaaktiv, etc.). 

 

Q: Energiekonzept neu: Modulierende Erdwärmepumpen von Heliotherm, Spitzenlastabdeckung mit Pellets und gekoppelte Photovoltaikanlage - wie macht sich das konkret bemerkbar?

 

A: Wir sind sehr froh, dass die im Jahr 2016 eröffnete Erweiterung des Congress Centrums Alpbach so gut von den Kunden angenommen wird. Die Investition in die neuen multifunktionalen Flächen (das CCA verfügt damit über 2 Plenarsäle, 8 Seminarräume und 3 Foyers mit gesamt ca. 3000 m2 Nutzfläche), in eine überaus hochwertige AV- und Lichtanlage sowie in die Energietechnik hat sich auf jeden Fall schon jetzt bezahlt gemacht. Der Free Cooling Betrieb der Heliotherm Wärmepumpe führte zu einer deutlichen Verringerung der Kühlkosten, die Beheizung kann bis auf wenige Kältetage, an denen die Pellets-Anlage zugeschaltet wird, fast ausschließlich mit der Wärmepumpe gewährleistet werden. Das Raumklima im CCA ist aufgrund der Bauweise und den verwendeten Materialien ohnehin sehr angenehm.

 

Q: Follow-up question: Braucht das CCA denn dann überhaupt noch „Energie von Außen“?

 

A: Ein bisschen natürlich schon: Für den Betrieb der Wärmepumpen, sowie für den Veranstaltungsbetrieb im Haus beziehen wir 100% Strom aus Kleinwasserkraftwerken von der Ökoenergie Tirol

 

Q: Alpbach als Vorreiter für die Zukunft und österreichisches Aushängeschild mit Vorbildwirkung: Was kann man einem jungen Unternehmen/Studenten/Teilnehmer für die eigene Nachhaltigkeit vielleicht mit auf den Weg geben?

 

A: Wir sehen uns als Multiplikator, da unsere Green Meeting Aktivitäten den zahlreichen BesucherInnen unseres Hauses zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus versuchen wir die gesamte Region über unsere Zulieferer und Partner zu motivieren, unseren Weg zu unterstützen. 

Auch einen Tipp für Unternehmer haben wir: Bevor im Bereich Nachhaltigkeit nicht das gesamte Konzept steht, und dieses auch extern überprüft werden kann, sollte kein Marketing darüber gemacht werden. Die Öffentlichkeit ist heute zurecht sehr kritisch, wenn es um „Green-Washing“ geht. Wir haben uns mit der Veröffentlichung unserer Maßnahmen darum bewusst  Zeit gelassen. Heute ist die Gesamtausrichtung stimmig und kann daher umfassend kommuniziert werden.

 

Q: Alpbach schafft Bewusstsein. Mit welcher Message sollen Besucher/Gäste/Teilnehmer den Veranstaltungsort bestenfalls verlassen?

 

A: Der CO2-Footprint der TeilnehmerInnen im CCA ist äußerst gering. Dies lässt sich mit einem CO2 Rechner auf unserer Website für die eigene Veranstaltung berechnen. Maßgeblich sind dabei die eingesetzte erneuerbare Energie, der öffentliche Transport ab Bahnhof oder Flughafen und das Catering mit regionalen Produkten. Das Congress Centrum Alpbach ist ein Positivbeispiel, dass Nachhaltigkeitsmaßnahmen die Marke stärken und darüber hinaus auch noch wirtschaftlich sind. Dennoch möchten wir bescheiden bleiben, da wir global betrachtet nur an sehr kleinen Stellrädern drehen können.

 

Zukunft aus einer Hand.

Natürlich ist das CCA längst kein Projekt von der Stange, weshalb Heliotherm sein Know-How hier noch umfassender als sonst zur Verfügung stellen konnte. Das gilt nicht nur für die eingebaute „Hardware“ sondern auch für die Software-Steuerung. Konkret wurde der sogenannte Heliotherm-Controller dank frei programmierbarer Logik (nach weltweit gültigem Standard IEC 61131), gemäß der Anforderungen der übergeordneten Siemens Gebäuderegeltechnik, angepasst und Schnittstellen zur optimalen Implementierung (Photovoltaik, Pellets) eingerichtet. So ist es nun möglich das gesamte geothermische Wärmepumpensystem in Echtzeit zu überwachen und (sogar unterwegs via Web-Browser) zu regulieren: Aktuelle Leistung, Energiequellen Ein- und Austrittstemperatur, Heizen, Kühlen, sowie sämtliche Prozesswerte. Ganz schön beeindruckend, oder? Ganz schön Heliotherm eben! Wo sich nämlich starke Partner finden, stemmt man die Zukunft mit nachhaltiger Leichtigkeit. Ob Industrie, Eigenheim oder Congress Centrum: Mit Heliotherm sieht die Zukunft dann so grün aus wie die Almwiesen in Alpbach. Freuen wir uns drauf!