Der Dschungel der Wärmepumpen: Für einen Laien schwer zu durchblicken, während sich der Profi locker lässig mit einer Liane durchschwingt und den vollen Überblick hat. Du willst das auch? Dann spring rauf auf die Heliotherm Liane und finde mit uns dein perfect match!

 

No. 1: Einteilung nach Energiequelle.

Klare Sache: Ohne Energie läuft da mal gar Nichts. Deswegen: Eine Wärmepumpe​​​ braucht eine Wärmequelle. Quasi etwas, wovon sie die Wärme abziehen und dann in dein Haus pumpen kann. Und weil der Tausendsassa ein wahrer Naturliebhaber ist, nimmt er sich die Wärme einfach aus der Umwelt! Unbegrenzte Energie, ganz natürlich, kostenlos und ohne der Natur Schaden zuzufügen. Vorteile über Vorteile. Und deswegen verwenden die Wärmepumpen Wasser, Luft und Erde als Wärmequelle.

Die Luftwärmepumpe schnappt sich ihre Energie also aus der Umgebungsluft. Das ist technisch recht einfach umsetzbar und es braucht keine Bohrungen oder Grabungen. Denn Luft ist ja bekanntlich überall.

Die Erdwärmepumpe – surprise – bezieht die Wärme aus dem Erdreich. Hier braucht es entweder einen Flachkollektor oder eine Tiefensonde. Ansonsten kommt der Tausendsassa leider nicht an den Teil des Erdreichs, der das ganze Jahr lang relativ konstante Temperaturen hat.

Die Grundwasserwärmepumpe verwendet – wie der Name schon verrät – das Grundwasser als Energiequelle. Aber auch hier braucht es Grabungs- oder Bohrungsarbeiten, damit sie an das flüssige Gold kommt.

 

No. 2: Einteilung nach Temperatur.

Ein nicht ganz unwichtiger Punkt: Der Temperaturbereich. Der gibt die maximale Temperatur an, die deine Wärmepumpe​​​​​ produzieren kann. Dabei gibt es drei verschiedene Bereiche.

  • Niedertemperaturwärmepumpen: bis 55 Grad°
  • Mitteltemperaturwärmepumpen: bis 65 Grad°
  • Hochtemperaturwärmepumpen: bis 75 Grad°

Du willst einfach nur eine Wärmepumpe, die deinen Wohnbereich wohlig warm zaubert und das Trinkwasser wärmen kann? Dann ist die Niedertemperaturwärmepumpe völlig ausreichend für dich!

 

No. 3: Einteilung nach Gebäudeart.

Denn das ist ja wohl die wichtigste Frage: Welche Wärmepumpe passt in mein Haus? Dabei spielen einige Faktoren eine wichtige Rolle. Eine erste Unterscheidung sollte zwischen Alt- und Neubau gemacht werden.

 

Neubau:

Hier hast du grundsätzlich die Auswahl zwischen allen Wärmepumpen. Denn bei einem Neubau kannst du dich gleich von Beginn weg für eine Heizmethode entscheiden und musst nicht im Nachhinein etwaige Umbauarbeiten beachten. Neben baurechtlichen Faktoren solltest du aber auch die Größe deines Grundstücks bedenken. Du musst wissen: Manche Wärmepumpen brauchen etwas mehr Platz als andere. Und wenn dein Garten nur sehr klein ist oder du gar keine Grünfläche dein Eigen nennen kannst, brauchst du natürlich einen anderen Tausendsassa wie wenn dein Grundstück eher dem Ackerfeld im nächsten Dorf entspricht.

Unsere Empfehlung: Bei einem kleinen Grundstück eignet sich die Luftwärmepumpe hervorragend. Und bei einem größeren Grundstück kannst du dich quasi austoben! Denn hier hast du genug Platz für Erdkollektoren und Brunnenbohrungen. Sprich: Du kannst dich zwischen Luft-, Erd- und Grundwasserwärmepumpe entscheiden! Da kommt es neben baurechtlichen Fragen schlicht und ergreifend auf deine Wünsche an. It´s your choice.

 

Altbau:

Eines vorweg: Ja, auch Altbauten lieben Wärmepumpen! Wenn du dein trautes Heim also sanierst, kannst du in Zuge dessen auch gleich deinem Heizsystem ein Glow-Up verpassen. Hier ist es allerdings ein bisschen tricky im Vergleich zu Neubauten. Einerseits will man für gewöhnlich keine Grabungs- und Bohrarbeiten im hübschen Garten haben. Und andererseits sind das energetische Niveau des Gebäudes und das vorhandene Heizsystem ganz wichtig bei der Entscheidung.

 

… und jetzt?

In erster Linie: Nicht verzweifeln. Auch wenn dir jetzt der Kopf schwirrt vor lauter Einteilungen und Fakten. Denn eines ist klar: Heliotherm und du? Ihr seid schon mal definitiv ein Match! Soll heißen: Für jedes Gebäude gibt es eine passende Wärmepumpe. Man muss sie nur finden. Aber das sollte auch nicht deine Aufgabe sein, denn dafür gibt es ja die netten Heliotherm Kompetenzpartner. Einfach hier eine Anfrage stellen! Wir leiten sie dann gleich an den zuständigen Partner in deiner Nähe weiter und schon steht deinem Glück Nichts mehr im Wege!