Der Altweibersommer zieht ins Land. Noch erfreuen wir uns an sonnigen Tagen. Doch schon die Morgen- und Abendstunden sind deutlich frischer. Die Zeichen stehen auf „Heizperiode“. Auch wenn es kühler wird, die Heliotherm Wärmepumpen beziehen ihre Energie aus der Natur. Wie das genau geht und was es dazu benötigt, wollen wir heute einmal genauer beleuchten.

 

Nachhaltige Wärmequellen

Eines vorweg: Natürliche Wärmequellen sind nicht nur regenerativ, sondern auch nachhaltig. Und gerade in Zeiten von Energiekrise und Klimawandel sind sie damit die beste Alternative zu fossilen Brennstoffen. Technik und Funktion der Heliotherm Wärmepumpen sind auf diese unterschiedlichen Quellen ideal ausgelegt.

 

Erdwärmepumpen -Energie aus der Tiefe

Erdwärme oder „Geothermie“, wie der Fachterminus lautet, ist ein unerschöpflicher Energielieferant. Durch Sonneneinstrahlung und der Eigenrotation der Erde entstehen Temperaturen, die wir uns zunutze machen können. In unseren Breitengraden ist es z. B. im Winter bereits 80 cm unter der Erde immer über 0 Grad warm. Das Phänomen der Erdwärme wird für die Erdwärmepumpe genutzt. In den Flachkollektoren beziehungsweise der Tiefensonde zirkuliert Sole, welche durch die Erdwärme erhitzt wird. Durch einen Verdampfer wird dem Wärmeträger die Wärme entzogen. Im sich anschließenden Verdichter wird der Druck weiter erhöht, sodass das Kältemittel dem Kondensator zugeführt werden kann. Heizung und Brauchwasser erwärmen sich, während das Kältemittel sich abkühlt. Danach kann es wieder zur Erdwärmepumpe transportiert werden und der Kreislauf beginnt von Neuem. Der Vorteil an dem Verfahren ist, dass Erdwärme eine schier unerschöpfliche Energiequelle ist – unabhängig von Jahreszeit oder Außentemperatur. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

 

Wasserwärmepumpen – die Wärme des fließenden Elements

Wasserkraft wurde schon seit jeher vom Menschen für verschiedene Einsätze verwendet. Sie treibt Mühlen an, erzeugt Strom – und kann Wohnungen heizen! Allerdings müssen dafür die Voraussetzungen gegeben sein. Leider lässt sich nicht überall eine Grundwasserwärmepumpe installieren. Laut dem Wasserrechtsgesetz benötigt es immer eine Bewilligung für die Inbetriebnahme. Dafür ist sie hocheffizient und umweltfreundlich. Außerdem benötigt es nur eine kleine Fläche auf dem Grundstück, um sie zu installieren. Die Wärme des Grundwassers dient als Energielieferant für das Heizsystem. Damit der Betrieb einwandfrei verläuft, werden ein Entnahme- und Sickerbrunnen geschachtet. Bei geeigneter Grundwasserqualität wird ein Sole-Zwischenkreis mit Plattennwärmetauscher empfohlen. Fallen die Werte schlechter aus, kann das Grundwasser direkt an eine Wärmepumpe mit Spiralverdampfer geleitet werden.  Genauere Einzelheiten dazu gibt es hier.

 

Luftwärmepumpen – Überall einsetzbar

Ohne Luft hätten wir einige Überlebensprobleme auf der Erde. Gott sei Dank befindet sie sich überall – und ist nicht nur zum Atmen, sondern auch als Wärmelieferant unschlagbar. Denn die Heliotherm Luftwärmepumpen bedienen sich der Lufttemperatur als Wärmequelle. Die zugeführte Wärme erhitzt das Kältemittel, anschließend läuft die Funktionsweise ähnlich ab, wie bei allen Wärmepumpen – die Wärme wird dem Heizsystem zugeführt und hilft dabei, energiesparend und ressourcenschonend die Räume warmzuhalten. Die Vorteile einer Luftwärmepumpe: Sie kann im Innen- und Außenbereich installiert werden und ist deutlich günstiger. Außerdem benötigt sie nur wenig Platz, um aufgebaut werden zu können. Da sie nicht an Grundwasser oder das Erdreich angeschlossen werden muss, senkt das die Anschaffungs- und Installationskosten. Zudem können sie unabhängig von berg- oder wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren in Betrieb genommen werden. Und auch niedrige Außentemperaturen reichen aus, um die Wärmepumpe am Laufen zu halten. Weitere Informationen zur Technik und den gängigen Verfahren gibt es hier.