Entsetzlich diese Hitze. Die Luft steht und flimmert, tropfnass klebt das Shirt am Körper, endlich ist Sommer. Er kommt manchmal auch unangekündigt, mit gnadenlosem Sonnenschein und Klimaanlagen auf Anschlag. Im Innenraum steht dann die Luft, man schwitzt und atmet schwer. Der moderne Mensch verbringt etwa 90% seiner Lebenszeit in Innenräumen, zwei Drittel davon zuhause. Wie man Temperatur und Feuchtigkeit in der Luft effektiv beeinflussen kann und damit nicht nur dem Arbeits- und Wohnraumklima sondern auch der eigenen Gesundheit hilft, erklärt der Blog.


Der komplexe Luftikus

Die Luft zum Atmen ist unser wichtigstes Lebensmittel. Unsichtbar und allgegenwärtig ist Luft doch nicht gleich Luft: In klimatisierten Innenräumen wird die Luft gefiltert, umgewälzt, getrocknet und gekühlt. Auch im Außenbereich nehmen allerhand Faktoren Einfluss auf die Luftgüte - von Abgasen, Feinstaub und Pflanzenpollen bis zur natürlichen Regen-Reinigung. Frischluft macht gesund und leistungsfähig, dicke Luft macht das genaue Gegenteil. Etwa 700 Kubikmeter Frischluft braucht jeder Mensch pro Tag damit die Luftqualität (konkret der CO2-Gehalt) im Innenraum als angenehm empfunden wird. Nochmal zum Mitschreiben: Das sind beeindruckende 0,7 Millionen Liter Luft täglich. Wo hingegen wenig Luftwechsel stattfindet, fühlen sich Allergene, Keime, Milben und Schadstoffe wohl. Für Baukörper und Gesundheit kann das sogar gefährlich werden. Wer hingegen auf das Raumklima achtet, regelmäßig richtig lüftet und auf kleine Tipps im Haushalt achtet, kann unangenehmen Komplikationen einfach und effektiv entgegenwirken.


Alltags-Dampfmaschinen

Luft enthält neben Stickstoff und Sauerstoff auch jede Menge Wasserdampf. Unter freiem Himmel ballt sich die in der Luft gelöste Feuchtigkeit zu Wolkentürmen und regnet beim nächsten Temperatursturz ab. Aufmerksame Wetterfrösche haben so längst festgestellt, dass Luft, Feuchtigkeit und Temperatur irgendwie zusammenhängen. Konkret: Je wärmer die Umgebungsluft, desto mehr Feuchtigkeit kann sie binden. Kühlt die Luft ab, muss der Dampf irgendwohin und kondensiert. Wo es draußen dann regnet, schlägt sich der Wasserdampf drinnen an Fensterflächen und im Baukörper ab und bildet sogenannte "Feuchtigkeitsnester". Können diese nicht kontrolliert abtrocknen, bildet sich Schimmel.

Die Alltags-Dampfmaschinen sind vielfältig: Wäscheständer, Topfpflanzen und eine ausgiebige Dusche produzieren viel Feuchtigkeit, auch der Mensch dampft täglich einen durchschnittlichen Liter Flüssigkeit in die Luft. Im Sommer und beim Sport transpiriert man mehr, Profis verlieren dann sogar bis zu 16 Liter Schweiß pro Wettkampftag. In Summe sollte die Dampfsättigung im Innenraum aber 45% relative Luftfeuchtigkeit nicht überschreiten, sonst wird die Wohnung bald zur Petrischale.


Das atmende Haus

Die richtige Dämmung hilft der Dampfdiffusion durch den Baukörper und beugt Kondensatbildung vor. Mit einem Heizsystem von Heliotherm kann die gewünschte Wohlfühltemperatur sogar für einzelne Räume angepasst und vollautomatisch reguliert werden. Ausgewählte Wärmepumpen  vom Technologiemarktführer können im Sommer sogar kühlen! In Kombination mit einer aktiven Wohnraumlüftung regelt die Haustechnik dann sogar die Dampfkonzentration im Haus. Alternativ reißt man alle zwei Stunden die Fenster und Türen auf und lässt mindestens zehn Minuten (!) Luft durch den Baukörper strömen. Je größer dabei die zu belüftende Wohn- und Arbeitsfläche, desto länger dauert auch ein vollständiger Luftwechsel. Das deutsche Umweltbundesamt hat hier ein paar Empfehlungen zusammengefasst. Kleine Faustregel: Je größer dabei die zu belüftende Wohn- oder Arbeitsfläche, desto länger dauert auch ein vollständiger Luftwechsel. Kleine Faustregel: Wer viel gähnt, braucht Sauerstoff und wer schwitzt, weniger Feuchtigkeit. Und wer das optimale Wohlfühlklima doch nicht ständig selbst steuern mag, überlässt das einfach den Profis von Heliotherm. Die stimmen Wärmepumpe, Wohnraumlüftung und Wohlfühltemperatur perfekt aufeinander ab und den Rest regelt dann das Heizsystem - egal was der Sommer so macht.