Auch die weltweite Energiewende fängt ganz klein an. Bei einem selbst nämlich. Und der Frage nach dem Sinn. Weil ein bisschen Lebenskrise ist es ja schon, wenn die Zukunft für die Kinder und Kindeskinder einmal eher finster aussieht. Aus ebendiesem Grund hat sich vor etwa zehn Jahren auch ein kleines Zweifamilienhaus in Uderns ernste Gedanken über die Zukunft gemacht. Heute ist es eines von vielen Referenzprojekten von Heliotherm. Wie es dazu kam, hat uns der Technologiemarktführer selbst erzählt.

 

Gute Dämmung spart Ressourcen

Die Entscheidung für ein neues Heizsystem ist von vielen Faktoren abhängig: Invenstitionskosten, Leistung, Umweltverträglichkeit, Amortationszeit und Effizienz, um nur einige zu nennen. Gerne spielen auch Platzgründe, Rohstoffkosten und Wartungsaufwand eine entscheidende Rolle. Das Zweifamilienhaus im Zillertal steht seit 1963, etwa fünfzig Jahre später ist die alte Ölheizung alles andere als modern. Die beiden Wohneinheiten in Erd- und Obergeschossen umfassen insgesamt 215m² Wohnfläche und sind mit herkömmlichen Heizkörpern ausgestattet. Mit den dringend notwendigen Renovierungsarbeiten wird das Häuschen 2010 thermisch saniert (Vollwärmeschutz, Dachisolierung, Fenstertausch, Rollläden). Die neuen Vergleichswerte der Ölheizung sprechen Bände: 2200 Liter Heizöl vor der Dämmsanierung (2010), und 1734 Liter danach (2011). Gut aber noch nicht optimal, befanden die Hausbewohner und wendeten sich an Heliotherm. Man schwankte zwischen Gasheizung und Wärmepumpe, auch die Warmwasserversorgung sollte in das System integriert werden - vormals nämlich teuer mit Öl und Strom erhitzt.

 

Ein Luftikus von Heliotherm

Das kompakte Zweifamilienhaus in Uderns verfügt über einen kleinen, aber nicht allzu großen Garten. Ein Flächenkollektor für Erdwärme und eine Tiefenbohrung, um die Energie aus dem Grundwasser zu nutzen, schieden so schon im Vorfeld aus. Die sinnvollste und zugleich günstigste Alternative bot darum eine modulierende (selbstregelnde) Luftwärmepumpe in Splitbauweise aus dem Hause Heliotherm (Modell HP12L-M-BC-80 Split mit 12kW Leistung und Silent Source Außenluftverdampfer). Warum? Hier geben auch die Kosten der Heizressourcen den Ausschlag: Im Vergleichsdurchschnitt des ersten Heizjahres mit neuer Luftwärmepumpe (2018) ergaben sich insgesamt 949,01€ Ersparnis gegenüber Erdöl und 450,67€ gegenüber Erdgas. Die jährlichen Gesamtheizkosten mit Wärmepumpe schlagen nun mit 823,02€ zu Buche, eine Einsparung von beeindruckenden 53,55% gegenüber der Vergleichskostenlast mit Heizöl (1.772,02€ pro Jahr).

 

Vorteile auf ganzer Linie

Ein weiterer Pluspunkt für das neue Split-System von Heliotherm: Die Platzfrage. Wo Heizöl, Holz, Kohle oder Pellets entsprechender Lagerflächen bedürfen, spart das “geteilte” Energiesystem von Heliotherm auch noch Platz im Keller: Die Wärmepumpe arbeitet im Haus und der formschöne Außenluftverdampfer kommt einfach im Garten unter. Der speziell geformte Ventilator im Inneren arbeitet übrigens selbst unter Last so flüsterleise, dass auch hellhörige Nachbarn ungestört bleiben. Mit gerade mal 18dB Schalldruck bei drei Metern Abstand liegt man bei Heliotherm nämlich weit unterhalb der akustischen Wahrnehmungsschwelle.

Und auch ein zentrales Frischwassersystem mit 850 Liter Warmwasserspeicher hat sich das Zweifamilienhaus in Uderns geleistet. Dank vollmodulierender Wärmepumpe wird die Leistung der Heizanlage dabei auch noch ganz automatisch angepasst. Und zwar so smart, dass die Wärmepumpe sich den notwendigen Zusatzstrom genau dann holt, wenn er gerade am billigsten ist. Apropos smart: Mit webcontrolAT erfolgt die Remote-Steuerung der Wärmepumpe inklusive Leistungs-Monitoring ganz bequem via Browser-Plugin von überall und mit jedem internetfähigen Endgerät.

 

Schlussargument: Anschaffungskosten

Klar, bei den Investitionskosten schlägt eine Wärmepumpe etwas kostenintensiver zu Buche als eine fossile Ölheizung. Dafür gibt es für ein nachhaltiges Heizsystem aber auch kräftige Förderungen von Land und Bund - bis zu 5000 Euro für die Dämmsanierung plus Wärmepumpe stellt der “Raus-aus-dem-Öl”-Bonus der Österreichischen Bundesregierung für die private Energiewende in Aussicht. Die entsprechenden Anträge können bequem und unkompliziert online eingereicht werden. Und mit jährlichen Heizkosteneinsparungen von etwa 1000 Euro bei dem kleinen Zweifamilienhaus im Zillertal, hat sich die Wärmepumpe inklusive Förderungen schon in knapp zehn Jahren ausgezahlt. Mit Heliotherm und unzähligen lokalen Kompetenzpartnern plant man eben langfristig für die nachhaltige und kostengünstige Energiezukunft. Wer das nicht glaubt und lieber mal nachrechnen möchte, findet hier einen umfassenden Heizkostenrechner.