Morgenfrost.

Als wir uns viel zu früh am Heliotherm Headquarter in Langkampfen treffen, hängen noch dichte Nebelschwaden über den Feldern. In der Luft liegt hier mancherorts schon der Duft von Kaminfeuern, die ersten Boten der Heizsaison. Wir kommen trotzdem in kurzen Hosen, es soll ja warm werden, irgendwann, verspricht der Wetterbericht. Auch die beiden Technikspezialisten von Heliotherm tragen heute keine Arbeitskleidung, sondern Softshelljacken und Hightech-Thermohosen.

Weil wir in der frühen Herbstfrische nun schon etwas frösteln, begrüßen uns die Temperaturprofis mit Tee aus der Thermoskanne und einer ersten Lektion in Sachen Dämmung: Nicht nur beim Haus hilft eine schützende Isolierschicht gegen Wärme- und Energieverlust, werden wir augenzwinkernd aufgeklärt. Je besser die Dämmung, desto weniger Energie braucht man, um die gewünschte Wohlfühltemperatur zu halten. Wo die wertvolle Wärme einfach so entweichen kann (ein Fingerzeig auf unsere nackten Waden), braucht man mehr Zusatzenergie von außen (wir bekommen nochmal Tee nachgeschenkt). Beim Wandern mühsam und beim Heizen teuer, darum brechen wir lieber auf, bevor wir den Tee ausgetrunken haben.

 

Energiehaushalt.

Kaum sind wir aufgebrochen, wird uns schon wärmer, die Bewegung tut gut. Am Wegrand treffen wir eine Eidechse, die auf einem Stein träge die ersten Sonnenstrahlen erwartet. Sie werden das kleine Reptil munter machen und auf Betriebstemperatur erwärmen. Nicht unähnlich einer Wärmepumpe, nur dass die nicht in der Sonne liegt, sondern ihre Wärme aus den Elementen sammelt. Luft, Wasser und Erde sind auch auf unserer Wanderung allgegenwärtig: Nebelschwaden wälzen sich über Almwiesen, Tautropfen funkeln im Gras und glasklare Gebirgsbäche sprudeln munter über Stock und Stein. All diese Elemente speichern die natürliche Sonnenenergie in Form von Wärme, eine Wärmepumpe macht diesen “Speicher” dann besonders umweltfreundlich nutzbar.

Langsam wird nun auch bei uns der Kreislauf wach und meldet prompt Energienotstand: Frühstück vergessen. Als die Techniker von Heliotherm daraufhin rettende Müsliriegel verteilen, folgen wieder Details vom Technologiemarktführer: Auch eine Wärmepumpe braucht Zusatzenergie (quasi Müsliriegel). Die holt sich das Hightechgerät von Heliotherm allerdings immer genau dann, wenn der Strom gerade am billigsten ist. Bei Leistungsspitzen kann das System dann auf die gespeicherte Energie zurückgreifen, wie wir auf unsere Müsliriegel.

 

Propangas.

Als wir mit dem schönsten Sonnenaufgang der Alpen den Gipfel erreichen, bläst uns kühler Wind um die Ohren. Weil das morgendliche Farbenspiel sich viel Zeit lässt, die Thermoskanne aber schon beim Aufstieg geleert wurde, zaubern die Techniker noch eine unerwartete Überraschung aus dem Rucksack: Einen kleinen Propangaskocher samt Kaffeekanne. Natürlich nicht von ungefähr, erklären die beiden Naturfreunde grinsend: Propan ist ein farbloses und geruchloses Gas, zählt zu den Kohlenwasserstoffen, ist leicht brennbar und bei Heliotherm vor allem unter der Bezeichnung “R-290” bekannt. Nicht ohne Grund, denn das umweltfreundliche Propangas kommt dank seiner besonderen thermodynamischen Eigenschaften in den Natural Technology Wärmepumpen als leistungsfähiges Kältemittel zum Einsatz.

Ein bisschen kurios ist es nun natürlich schon, dass das “Kältemittel” nun hier oben Kaffee kocht. Andererseits aber auch irgendwo naheliegend, wenn man mit dem Technologiemarktführer für umweltfreundliche Wärmepumpen wandern geht. Wer mehr zu den effizienten Hightech-Lösungen von Heliotherm erfahren möchte, muss aber nicht erst einen Gipfel bezwingen - ein Mail ans Team reicht auch.