Luxushotel oder Bio-Bauernhof? Gäste verwöhnen oder Nachhaltigkeit leben? Wellness-Bereich oder Wasser sparen? Warum entscheiden, wenn auch beides geht? Der Stanglwirt in Going bei Kitzbühel am Wilden Kaiser macht aus „entweder, oder“ ganz einfach „sowohl, als auch“. Das international renommierte Bio- und Wellnessresort befindet sich seit 300 Jahren in Familienbesitz. Was den Unterschied macht? Ressourcen schonen, Umwelt schützen und nachhaltig leben ist bei Familie Hauser das allseits bekannte „A und O“. Und zwar nicht erst seit Hotels weltweit auf der Trendwelle Nachhaltigkeit mitschwimmen. Sondern schon von Anfang an. 

 

Was der Stanglwirt macht.

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Label, sondern eine Einstellung. Ein Grundprinzip, das schon beim Grundstein des Hotels mitgewirkt hat. Deswegen ist der Stanglwirt aus Überzeugung mit natürlichen Materialien aus der Region gebaut worden. Das Ziel: Bauen mit den Schätzen, die die Natur lokal zu bieten hat. Wie das aussieht? Vollholz, Schafwolle, Naturstein. Regionalität, die sich sehen lassen kann. On top: Begrünte Dachflächen und Rindenheizung mit hauseigenem Biomasse-Kraftwerk. Das war übrigens sogar das erste seiner Art in Europa! Aber trotz allem bleibt immer noch der bittere Beigeschmack des Wellnessbereiches. Und genau hier kommt der Marktführer Heliotherm ins Spiel.

 

Was Heliotherm macht.

Man stellt sich Folgendes vor: Ein Hotel. Am Fuße des Wilden Kaiser. Quellwasser en masse. Sprich: Grundwasser. Viel Grundwasser. Der Traum einer jeden Grundwasser-Wärmepumpe. Und genau diesen Traum hat Heliotherm wahr werden lassen: Seit dem Umbau des Stanglwirt 2014 vollbringen genau dort Wämepumpen ihre Wunder. Gemeinsam mit dem Biomasse-Heizwerk sind sie ein unschlagbares Duo und können den Gesamtenergiebedarf von ca. 12 MWh/Jahr stemmen.

Und genau deswegen ist auch der Wellnessbereich aus Umweltsicht auf einmal gar nicht mehr so erschreckend. Die gesamten Anlagen werden fast ausschließlich mit den Grundwasser-Wärmepumpen von Heliotherm beheizt. Und dabei wird die Natur nicht belastet. Man kann es sich so vorstellen: Das Grundwasser wird nur kurz geborgt. Nach getaner Arbeit wird es zurück in die Natur geleitet – komplett unbeschmutzt und unverbraucht. Wie das geht? Abgekühltes Wasser aus den Wärmetauschern wird gleich wieder zur Kühlung verwendet. Bietet sich ja an. Und das aufgewärmte Wasser aus den Kühlungen wird zum Heizen verwendet. So entsteht ein Kreislauf, der höchst effizient ist und Ressourcen schont. Das Beste daran: Das komplette System funktioniert vollautomatisch. Wenn aber doch mal Unregelmäßigkeiten aufkommen, werden sie sofort von der Gebäudeleittechnik behoben.

 

Was sie gemeinsam bewirken.

Stanglwirt & Heliotherm. Ein Duo wie Bonnie & Clyde: Einfach unschlagbar. Die Umwelt dankt es und das Geldbörserl auch: Durch die Grundwasser-Wärmepumpe sinken die Energiekosten. Ganze 115.000 Liter Heizöl werden pro Jahr gespart. Damit werden 300.100 Kilogramm CO2-Emissionen und 97.000mg Feinstaub weniger in die Luft gepustet. Neben der Umwelt, ist natürlich auch der Papierkram in bau- und genehmigungstechnischen Anliegen viel geringer. Es gibt keine Emissionsauflagen, keinen Lärm, keine Störung des Hotelbetriebs und und und. Aber das Wichtigste ist doch: Die Natur freut sich. Und wir uns gleich mit. 

 

So viel Nachhaltigkeit – und das als Hotel. Da kann sich manch einer eine Scheibe abschneiden. Oder einfach Heliotherm kontaktieren und auf den Nachhaltigkeits-Zug aufspringen. Wir finden: Der Stanglwirt hat sich bei so viel Vorbildfunktion eindeutig einen 6. Stern verdient.