Mythos No.1: Wärmepumpen sind zu teuer.

 

Ganz so pauschal kann man das nicht sagen. Denn es muss ganz klar unterschieden werden zwischen den einmaligen Anschaffungskosten und dem lebenslangen Nutzen und Sparen. Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Ganz simple: Du musst klarerweise bedenken, dass es etwas teurer ist, wenn du dir eine Wärmepumpe zulegst. Einen Gesamtpreis können wir dir jetzt nicht genau nennen, da der natürlich von unterschiedlichen Faktoren abhängt. Luftwärmepumpen sind beispielsweise günstiger und unkomplizierter in der Anschaffung. Solewärmepumpen hingegen sind schon etwas kostspieliger: Hier muss eine Tiefensonde gelegt werden – dementsprechend teurer ist die Installation. Das ist die eine Seite. Die, die nicht ganz so schön ist. Dafür glänzt die andere Seite umso mehr! Denn die Solewärmepumpe ist auch eine der effizientesten Lösungen unter den Wärmepumpen! 

Aber es gibt noch mehr... Mit einer Wärmepumpe in deinem Repertoire kannst du nebenbei bis zu 80% deiner Heizkosten sparen! Bei einem kleinen Zweifamilienhaus im Zillertal sind das bis zu 1000 Euro im Jahr, die man sich spart. Glaubst du nicht? Mit dem Heizkostenrechner kannst du dem Ganzen selbst auf den Grund gehen. Der Vorteil: Nicht nur, dass sie sich an kostenlosen, natürlichen und unbegrenzten Ressourcen bedient, sie ist auch noch ziemlich schlau. Die Wärmepumpe generiert und speichert die Wärme genau dann, wenn der Strom gerade am günstigsten ist. So versorgt sie dich immer mit wohliger Wärme und hilft ganz nebenbei noch das Geldbörserl zu schonen.   

Du bist ganz begeistert, aber der bittere Nachgeschmack der Anschaffungskosten bleibt? Keine Sorge. Auch dafür gibt es eine schnieke Lösung: Förderungen. Und zwar von Bund, Land, Kommune, Bezirk und Versorger. Sie bezuschussen die Installation einer neuen Wärmepumpe, aber auch die Sanierung einer alten Heizung im Austausch gegen eine Wärmepumpe. Wer, wie, was, wo und vor allem wie viel? Die netten Damen und Herren der Heliotherm Kompetenzpartner beraten dich sehr gerne. Klingel doch einfach mal durch.

 

 

Mythos No.2: Mit der Wärmepumpe kann man nur heizen.

 

Wir wissen: Der Name ist irreführend. Haben aber auch nicht wir uns ausgedacht. Hier können wir also leider nichts machen, aber wir können dich aufklären. Denn: Nein, mit der Wärmepumpe kann man nicht nur heizen, sondern auch kühlen. Sie trägt nicht umsonst den liebevollen Spitznamen Tausendsassa. Ein Rundum-Paket, das eben alles hat und alles kann. Heizen im Winter, kühlen im Sommer. Und weil mehr eben manchmal einfach mehr ist: Es gibt gleich zwei Möglichkeiten, um deine vier Wände mit angenehm kühlen Temperaturen zu füllen. Einmal die aktive und einmal die passive Kühlung.

Bei der aktiven Kühlung wird das ganze Prinzip der Wärmepumpe einfach einmal umgedreht. 180 Grad Drehung und schon ist es kühl. Oder so ähnlich. Denn jetzt wird das Gebäude zur Energiequelle und Erde, Wasser oder Außenluft nehmen den Platz der Heizung ein. Anstatt also die Wärme aus den natürlichen Wärmequellen zu ziehen und im Haus abzugeben, wird jetzt die Wärme aus dem Gebäude gezogen und an die Umwelt abgegeben. So einfach kann es gehen.

Aber manchmal soll auch der hart schuftenden Grundwasser- oder Solewärmepumpe Urlaub vergönnt sein. Denn bei diesen beiden gibt es die passive Kühlung. Da darf der Tausendsassa beinahe schon die Beine hochlegen und genüsslich Margarithas schlürfen. Alles was sie tun muss, ist die Hydraulik so zu steuern, dass das Heizungswasser über einen externen Wärmetauscher läuft. Denn ab jetzt übernimmt er die ganze Arbeit. Neben dem Heizungswasser fließt auch noch die flüssige Energiequelle in Form von Grundwasser oder Sole in den Wärmetauscher. Und schon wird im Handumdrehen die Temperatur des Heizungswasser runtergekühlt. Kirsche am Sahnehäubchen: Da die Wärmepumpe dabei nicht aktiv mitarbeiten muss, sparst du dir auch noch Stromkosten. Easy like that.

 

Nächste Woche werden weitere Mythen aufgedeckt. Stay tuned.